Historie
  • bild1Bild1
  • bild2Bild2
  • bild3Bild3
  • bild4Bild4
  • bild5Bild5
  • bild6Bild6
  • bild7Bild7
  • bild8Bild8
  • bild09Bild9
  • bild10bild10
  • bild11bild11
  • bild12bild12
  • bild13bild13
  • bild14bild14
  • bild15bild15
  • bild16bild16
  • bild17bild17
  • bild18bild18
  • bild19bild19
  • bild20bild20
  • bild21bild21
  • bild23bild23

Sieben Mitglieder des FC 1920 Gundelfingen gründeten am 8. April 1964 innerhalb dieses Vereins eine Segelabteilung. Zum Ersten Vorsitzenden wurde Horst Matzke, zum Kassier und Schriftführer Hans Althammer und zum Hafenwart Karl Stricker † gewählt. Als erstes Segelrevier konnte der zur gleichen Zeit geflutete Faiminger Stausee genutzt werden. Die Gründungsmitglieder errichteten eine dem Fließgewässer der Donau angepasste Steganlage als Holzkonstruktion auf Schwimmkörpern. Ein Bojenfeld diente als Liegeplatz für die ersten Segelboote.

Der Erste Vorsitzende verfügte über die notwendigen Lehr- und Prüfbefugnisse, so dass die wachsende Zahl der Mitglieder entsprechend ausgebildet und geprüft werden konnte. Die ersten 30 Prüflinge legten 1968 mit Erfolg ihre Segelprüfung (A-Schein) ab. Weit über 200 Mitglieder segelten Anfang der 1980-er Jahre hauptsächlich die Bootstypen Korsar, Petergleiter, Optimist, Jeton, Flying Dutchman und Pirat.

Durch die zunehmende Verlandung der Seefläche in Faimingen konnte ab etwa Mitte der 1980-er Jahre kein regulärer Segelbetrieb mehr durchgeführt werden. Die Suche nach einem neuen Revier führte zum Schurrsee auf Gundelfinger Flur. Um auch dort das sportliche Segeln zu ermöglichen, wurde eine komplett neue Anlage mit Schutzhütte, Slippe und Steganlage errichtet. Nach sehr kurzer Zeit untersagten jedoch staatliche Dienststellen den Segelsport am Schurrsee. Schon wieder standen die Segler ohne Gewässer da.

Diesmal gestaltete sich die Suche nach einem neuen Standort für die Segelabteilung um vieles schwieriger. Aufgrund der fehlenden Möglichkeit, den Segelsport auszuüben, sank die Anzahl der Mitglieder rapide.

Horst Matzke nahm deshalb Mitte der 1990-er Jahre Kontakt mit Herbert Wager von der gleichnamigen Firma auf. Der war dem Segelprojekt gegenüber sehr aufgeschlossen und bot der Abteilung die Möglichkeit, am Wagersee an der Straße zwischen Lauingen und Weisingen Fuß zu fassen.

Zum nun dritten Mal errichteten die Mitglieder in Eigenleistung eine neue Hafenanlage mit Schutzhütte, Slippe und zwei Bootsstegen. Nun konnte sich die Abteilung wieder dem Segelsport widmen. An- und Absegeln, sechs Clubregatten, die Durchführung des überregionalen Lasercups und das große Seefest im Sommer sind mittlerweile feste Bestandteile einer Segelsaison.

Der Vorstandschaft liegt insbesondere die Segelausbildung von Kindern und Jugendlichen am Herzen. Auf den vereinseigenen jugendgerechten Booten der Klassen Optimist, Teeny und Laser können auch schon die Jüngsten unter der Führung des Jugendleiters das Segeln erlernen.

Bei der Segelabteilung, die auch Mitglied im Deutschen und Bayerischen Seglerverband ist, sind Neumitglieder und Interessierte am Segelsport immer herzlich willkommen.

Horst Matzke, Tassilo Gläser, Markus Kapfer im Februar 2011